23.12.2011

Türchen 23 - Lied

Keine Kommentare :
Morgen ist Weihnachteeeeeen. *-*'
Leider keine weißen. Echt mies. /;

Naja, für alle, die das fest trotzdem genießen so wie ich, gibt es jetzt das letzte Lied im Adventskalender.
Viel Spaß. ♥



Vielleicht bekommt Ihr ja bei dem Lied genauso Gänsehaut wie ich immer. ;)

22.12.2011

Türchen 22 - Geschichte

Keine Kommentare :
Erich Kästner
Interview mit dem Weihnachtsmann
Ein vorweihnachtliche Betrachtung
Teil II

Dann gab ich ihm das Kleingeld, das ich lose bei mir trug, und wir wünschten einander auch weiterhin alles Gute. Obwohl ich mich standhaft weigerte, drängte er mir als Gegengeschenk ein halbes Dutzend der schrecklichen Karten auf. Er sei, sagte er, schließlich kein Bettler. Ich achtete seinen schönen Stolz und gab nach. Endlich ging er. Als ich ins Wohnzimmer zurückkam, zog der Nikolaus gerade ächzend den rechten Stiefel an. "Ich muß weiter", meinte er, "es hilft nichts. Was haben Sie denn da in der Hand?" - "Postkarten. Ein Hausierer zwang sie mir auf." - "Geben Sie her. Ich weiß Abnehmer, Besten Dank für Ihre Gastfreundschaft. Wenn ich nicht der Weihnachtsmann wäre, könnte ich sie beneiden."
Wir gingen in den Flur, wo er seine Utensilien aufnahm. "Schade", sagte ich. "Sie sind mir noch einen Teil Ihres Jahreslaufs schuldig." Er zuckte die Achseln. "Viel ist im Grunde nicht mehr zu erzählen. Im Februar kümmere ich mich um den Kinderfasching. Später ziehe ich auf Frühjahrsmärkten umher. Mit Luftballons und billigem mechanischem Spielzeug. Im Sommer bin ich Bademeister und gebe Schwimmunterricht. Manchmal verkaufe ich auch Eiswaffeln in den Straßen. Ja, und dann kommt schon wieder der Herbst - und nun muß ich wirklich gehen."
Wir schüttelten uns die Hand. Ich sah ihm vom Fenster aus nach. Er stapfte mit großen, hastigen Schritten durch den Schnee. An der Ecke Ungerstraße wartete ein Mann auf ihn. Er sah wie der Hausierer aus, wie der redelige mit den blöden Ansichtskarten. Sie bogen gemeinsam um die Ecke. Oder hatte ich mich getäuscht? Eine Viertelstunde danach klingelte es schon wieder. Diesmal erschien der Laufbusche des Delikatessengeschäftes Zimmermann Söhne. Ein angenehmer Besuch! Ucg wollte bezahlen, fand aber die Brieftasche nicht gleich. "Das hat ja Zeit, Herr Doktor", meinte der Bote väterlich. "Ich möchte wetten, daß sie auf dem Schreibtisch gelegen hat!", sage ich. "Nun gut, ich begleiche die Rechnung morgen. Aber warten Sie noch, ich bring Ihnen eine gute Zigarre!" Die Kiste mit den Zigarre fand ich auch nicht gleich. Das heißt, später fand ich sie ebensowenig. Die Zigarren nicht. Die Brieftasche auch nicht. Das silberne Zigarrenetui war auch nicht zu finden. Und die Manschettenknöpfe mit den großen Mondsteinen und die Frackperlen waren weder an ihrem Platz noch sonstwo. Jedenfalls nicht in meiner Wohnung.  Ich konnte mir gar nicht erklären, wohin das alles geraten sein mochte. Es wurde trotzdem ein stiller hübscher Abend. Es klingelte niemand mehr. Wirklich, ein gelungener Abend. Nur irgendwas fehlte mir. Aber was? Eine Zigarre? Natürlich! Glücklicherweise war das goldene Feuerzeug auch nicht mehr da. Denn das muß ich, obwohl ich ein ruhiger Mensch bin, bekennen: Feuer zu haben, aber nichts zum Rauchen im Haus, das könnte mir den ganzen Abend verderben!

21.12.2011

Türchen 21 - Geschichte

Keine Kommentare :
Erich Kästner
Interview mit dem Weihnachtsmann
Eine vorweihnachtliche Betrachtung
Teil I

Es hatte schon wieder geklingelt. Das neunte Mal im Verlauf der letzten Stunde! Heute hatten, so schien es, die Liebhaber von Klingelknöpfen Ausgang. Mürrisch trollte ich mich türwärts und öffnete.
Wer, glauben Sie, stand draußen? Sankt Nikolaus persönlich! In seiner bekannten historischen Ausrüstung. "Oh", sagte ich. "Der eilige Nikolaus!" - "Der Heilige, wenn ich bitten darf. Mit h!" Es klang ein wenig pikiert. "Als Junge habe ich Sie immer den eiligen Nikolaus genannt. Ich fand's pausibler," - "Sie waren das?" - "Erinnern Sie sich denn noch daran?" - "Natürlich. Ein kleiner hübscher Bengel waren Sie damals!"
"Klein bin ich immer noch." - "Und nun wohnen Sie also hier" - "Ganz recht." Wir lächelten resigniert und dachten an vergangene Zeiten. "Bleiben Sie noch ein bißchen!", bat ich. "Trinken Sie noch eine Tasse Kaffee mit mir!" Er tat mir, offen gestanden, leid.
Was soll ich Ihnen sagen? Er blieb. Er ließ sich herein. Erst putzte er sich am Türvorleger die Stiefel sauber, dann stellte er den Sack neben die Garderobe, hängte die Rute an einen der Haken, und schließlich trank der Weihnachtsmann mit mir in der Wohnstube Kaffee.
"Zigarre gefällig?" - "Das schlag ich nicht ab." Ich holte die Kiste. Er bediente sich. Ich ihm Feuer. Dann zog er sich mit Hilfe des linken den rechten Stiefel aus und atmete erleichtert auf. "Es ist wegen der Plattfußeinlage.  Sie drückt niederträchtig." - "Sie Ärmster! Bei Ihrem Beruf!" - "Es gibt weniger Arbeit als früher. Das kommt meinen Füßen zuspaß. Die falschen Nikoläuse schießen wie die Pilze aus dem Boden."
"Eines Tages werden die Kinder glauben, daß es Sie, den echten, überhaupt nicht mehr gibt."
-"Auch wahr! Die Kerls schädigen meinen Beruf! Die meisten von denen, die sich einen Pelz anziehen einen Bart umhängen und mich kopieren, haben nicht das mindeste Talent! Es sind Stümper!" - "Weil wir gerade von Ihrem Beruf sprechen", sagte ich, "hätte ich eine Frage an Sie, die mich schon seit meiner Kindheit beschäftigt. Damals traute ich mich nicht. Heute schon eher. Denn ich bin Journalist geworden." - "Macht nichts", meinte er und goß sich Kaffee zu. "Was wollen Sie seit Ihrer Kindheit wissen?" - "Also"; begann ich zögernd, "bei Ihrem Beruf handelt es sich doch eigentlich um eine Art ambulanten Saisongebewerbes, nicht? Im Dezember haben Sie eine Menge Arbeit. Es drängt sich alles auf ein paar Wochen zusammen. Man könnte von einem Stoßgeschäft reden. Und nun..." - "Hm?" - "Und nun wüßte ich brennend gern, was Sie im übrigen Jahr tun!" Der gute alte Nikolaus sah mich einigermaßen verdutzt an. Er machte fast den Eindruck, als habe ihm noch niemand die so naheliegende Frage gestellt. "Wenn Sie sich nicht darüber äußern wollen..." - "Doch, doch", brummte er. "Warum denn nicht?" Er trank einen Schluck Kaffee und paffte einen Rauchring "Der Novemver ist natürlich mit der Materialbeschaffung mehr als ausgefüllt. In manchen Ländern gibt's plötzlich keine Schokolade. Niemand weiß wieso. Oder die Äpfel werden von den Bauern zurückgehalten. Und dann das Theater an den Zollgrenzen. Und die vielen Transportpapiere. Wenn das so weitergeht, muß ich nächstens den Oktober noch dazunehmen. Bis jetzt benutze ich den Oktober eigentlich dazu, mir in stiller Zurückgezogenheit den Bart wachsen zu lassen."
"Sie tragen den Bart nur im Winter?" - "Selbstverständlich. Ich kann doch nicht das ganze Jahr als Weihnachtsmann herumrennen. Dachten Sie, ich behielt auch den Pelz an? Und schleppte 365 Tage den Sack und die Rute durch die Gegend? Na also. - Im Januar mache ich dann die Bilanz. Es ist so schrecklich. Weihnachten wird von Jahrhundert zu Jahrhundert teurer!" - "Versteht sich." - "Dann lese ich die Dezemberpost. Vor allem die Kinderbriefe. Es hält kolossal auf, ist aber nötig. Sonst verliert man den Kontakt mit der Kundschaft." - "Klar." - "Anfang Februar lass ich mir den Bart abnehmen."
In diesem Moment läutete es wieder an der Flurtür. "Entschuldigen Sie mich, bitte?" Er nickte. Draußen vor der Tür stand ein Hausierer mit schreiend bunten Ansichtskarten und erzählte mir eine sehr lange und sehr traurige Geschichte, deren ersten Teil ich mir tapfer und mit zusammengebissenen Ohren anhörte.


Teil 2 kommt morgen. :)

20.12.2011

Türchen 20 - Bilder

Keine Kommentare :
Bei uns schneit es ! yeaaaaaah *o*
Und es bleibt sogar liegen. (:
Morgen ist es leider bestimmt wieder vorbei, es sollen an die 6°C werden. /:

Damit ihr seht, dass ich nicht lüge, hier 4 Bilder :

Schneeee *o*




Neeein, das sind keine Sterne. ;)


Ich will zu Weihnachten keine 10°C , ich finde es so viel schöner ! o;

19.12.2011

Türchen 19 - Lied

Keine Kommentare :

In 5 Tagen ist Weihnachten !! *o*
Und wehe ihr habt noch keine Geschenke. ;)
Die, die sie noch nicht eingepackt haben, so wie meine Eltern, sollten es jetzt mal tun. Wer dazu gute Musik braucht, bekommt sie hier:
"White Christmas - Taylor Swift Cover"


 

Viel Spaß. :)

18.12.2011

Türchen 18 - Ausflugstipp

Keine Kommentare :
In den letzten Vorweihnachtstagen fragen sich viele Familien, wohin man denn mal einen weihnachtlichen Ausflug unternehmen könnte.
Ich bin mit meiner Familie ganz oft als kleines Kind und auch heute noch ins Stützengrüner Weihnachtsland gefahren. Ich fand es genial ! *o*
Dabei handelt es sich um ein wirklich rieeeesiges Kaufhaus, welches im Weihnachtsmannwerkstatt-Design ausgestattet ist. Die ganz Kleinen können Wunschzettel malen und beim Weihnachtsmann persönlich abgeben. Für das Weihnachtsland wird man nie zu alt und für Liebhaber von erzgebirgischer Weihnachtsdeko ist viel dabei.

Wer jetzt vielleicht neugierig geworden ist und sich auch mal Bilder anschauen möchte, sollte mal auf der offiziellen Homepage vorbeischauen. Dafür muss man einfach nur hier klicken.

Und ansonsten wünsche ich euch allen noch einen schönen, hoffentlich auch so verschneiten 4. und letzten Advent 2011 ! ♥

17.12.2011

Türchen 17 - Geschichte

Keine Kommentare :
Judith Pinnow
Das Weihnachtsessen

Ich kann Weihnachten nichts essen. Also ich könnte schon, aber ich kann nicht. Ich krieg es nicht hin. Jedes Jahr versuch ich es aufs Neue. Das kann doch nicht so schwer sein! Alle anderen können es auch. Und ich hätte halt so gerne mal ein richtiges Weihnachtsessen.
Aber da fängt es ja schon an! Was ist denn bitte ein richtiges Weihnachtsessen? Wie soll ich mich auf Ente mit Klößen und Rotkohl freuen, wenn ich weder Klöße noch Rotkohl mag? Wenn ich es nicht mag, kann es auch kein Weihnachtsessen sein, weil man doch an Weihnachten etwas essen sollte, was man wirklich gerne isst. Etwas Besonderes.
Hab ich versucht. Es gab Tacos und Enchiladas, die zum Selberrollen. Alles war bunt und mexikanisch geschmückt. Ich hatte sogar die passende Musik dazu. Es war auch ein sehr netter Abend. Nur leider überhaupt nicht weihnachtlich. Man kann am 24. Dezember nicht mexikanisch essen, wenn man so etwas wie Weihnachtsgeist im Leib hat
Und das habe ich. Das habe ich wirklich! Ich kann es sogar beweisen:
Meine Freundin Luise und ich, wir backen in der Adventszeit immer Plätzchen.
Irgendwelche aus Fertigteig, wichtig ist nur, dass meine Kinder ausstechen können. Und unsere Liste ist wichtig. Da stehen Regeln drauf. Dinge wie:
Du sollst Prosecco trinken.
Du sollst eine Schürze tragen.
Du sollst ununterbrochen Weihnachtslieder hören.
Du sollst Mehl an der Nase haben.
Und dann backen wir und die Kinder stechen aus, bis sie keine Lust mehr haben und Luise und ich alleine in der Küche übrig bleiben. Wir trinken noch mehr Prosecco und reden über Männer und Kinder und den Sinn des Lebens, der ja irgendwo dazwischen liegen muss. Die Plätzchen werden fertig - das ist das Schöne an Plätzchen, dass man sie nach zehn Minuten schon aus dem Ofen holen kann. Wir probieren sofort und verbrennen uns die Lippen dabei. Es riecht nach Zimt, die Weihnachts-CD von Rolf Zuckowski läuft das dritte Mal durch, ich hätte längst Abendbrot machen müssen. Aber wir trinken Tee und noch ein letztes Gläschen Prosecco und tunken Fertigteigplätzchen in heiße, glänzende, geschmolzene Schokolade. Verzieren und reden und lachen und vergessen die Zeit. Das ist für mich Weihnachten. Aber ich kann am Heiligen Abend doch nicht nur Plätzchen essen!
Wochen vor Weihnachten bringen alle Zeitschriften Weihnachtsmenüs raus. Da gibt es Trüffelkaninchenkeule an Wirsingpfirsischparfait. So was würde ich auch unheimlich gerne mal kochen, aber doch nicht an Weihnachten! Ich will am 24. Dezember "Warten aufs Christkind" im Fernsehen schauen und geheimnisvoll mit Geschenkpapier rumrascheln. Ich will in die Kirche gehen und allen lieben Nachbarn eine Kleinigkeit vor die Tür legen. Dann muss ich noch für meine Kinder das Christkind spielen, also heimlich alle Geschenke unter den Baum legen, Kerzen anzünden und Glöckchen läuten. Das Liederbuch muss am Kavier bereitliegen, der Hund muss eine goldene Schleife tragen. Da hab ich wirklich keine Zeit, auch noch drei Stunden in der Küche zu stehen.
Deshalb gibt es ja bei vielen Familien Würstchen mit Kartoffelsalat. Das ist aber nichts für mich. Es ist mir nichts festlich genug. Es gibt kein Weihnachtsessen, das zu uns passt. Die Schweinelendchen voriges Jahr waren mein letzter Versuch. Mein Mann und ich fanden die auch lecker und festlich. Das hilft aber nichts, wenn drei Kinder am Tisch sitzen, die aussehen, als würden sie das Essen gleich wieder auf den Teller spucken.
Ich hab trotzdem eine Lösung: Ich glaube an Traditionen. Es ist ab sofort ganz einfach bei uns Tradition, dass wir an Weihnachten nicht wissen, was wir essen sollen. Traditionell werde ich also irgendwas kochen, was wir dann alle nicht wirklich mögen.
Wenn wir lange genug am Tisch in unserem Weihnachtsessen rumgestochert haben, setzen wir uns unter den Baum und essen schließlich doch die selbst gebackenen Plätzchen.
So viel Weihnachtsgeist muss sein!



Zum Glück hat sie noch eine Lösung gefunden. ;)

16.12.2011

Türchen 16 - Geschichte

Keine Kommentare :
Jürgen Spohn
Schicksal

Schokoladenweihnachtsmänner haben ein schweres Schicksal. Vor Weihnachten wollensie keinem schmecken, weil sie als Dekoration und für die Stimmung gebraucht werden.
Nach Weihnachten wollen sie keinem schmecken, weil Weihnachten vorbei ist und die ersten Osterhasen Anlauf nehmen. Und wenn dann Mitte Februar doch mal einer gegessen wird - dann nur, weil nichts anderes da ist.

Viel Glück für einen guten Start ins letzte Wochenende vor Weihnachten. ♥

15.12.2011

Türchen 15 - Geschichte

Keine Kommentare :
Christoph Drösser
Der Weihnachtsmann bringt die Geschenke, stimmt's?

Stimmt. Es gibt natürlich ewig besserwissende Zeitgenossen, die meinen, mit hochwissenschaftlichen Argumenten gegen Kinderträume angehen zu müssen. Im Internet, das ja bekanntlich hauptsächlich von fantasielosen Naturwissenschaftlern bevölkert wird, kursiert ein anonymes Pamphlet mit dem Titel: "Gibt es den Weihnachtsmann?" Darin werden schwerwiegende Argumente gegen die Existenz des guten Mannes vorgebracht. Unter der Annahme, dass der Weihnachtsmann am Weihnachtstag 91,8 Millionen christliche Haushalte zu besuchen hat, müsste er 822,6 Familien pro Sekunde beglücken, er hat also für jede Familie eine gute Tausendstelsekunde Zeit. Die Gesamtentfernung, der der Weihnachtsmann dabei zurückzulegen hat, beträgt 120 Millionen Kilometer. Das schafft er nur, wenn sein Schlitten mit über tausend Kilometer pro Sekunde durch die Luft fliegt, also mit dreitausendfacher Schallgeschwindigkeit. Wenn man dazu annimmt, dass auf dem Schlitten für jedes Kind ein Geschenk von einem Kilogramm Gewicht liegt, dann hat der Schlitten eine Last von 326.400 Tonnen zu tragen. Um die zu ziehen, werden selbst unter optimistischen Annahmen 213.200 Rentiere benötigt. Der gesamte Konvoi muss bei dieser Geschwindigkeit gegen einen enormen Luftwiderstand anbrausen, ähnlich wie eine Raumkapsel, die in die Atmosphäre eindringt. Die Folge: Die Rentiere gehen praktisch augenblicklich in Flammen auf und verglühen innerhalb von fünf Tausendstelsekunden. Der Weihnachtsmann selbst muss beim Anfahren Kräfte aushalten, die dem 17.500-fachen der Erdbeschleunigung entsprechen - er würde praktisch auf seinem Sitz zerquetscht. Fazit des Machwerkers: "Wenn der Weihnachtsmann irgendwann einmal die Geschenke gebracht hat, ist er heute tot."
So weit die Blasphemie. Zum Glück gibt es aber auch noch Menschen, die trotz naturwissenschaftlichen Wissens die Fähigkeit zu glauben nicht verloren haben und beides sogar miteinander in Einklang bringen können. Und so fand sich denn ein Professor mit Namen Ted Davis, der die These vom toten Weihnachtsmann elegant widerlegen konnte. Sei Argument: Bei der gesamten Berechnung wurden die Quantenphänomene außer Acht gelassen, die in diesem Fall relevant werden. Wenn die Geschwindigkeit, die Richtung und die Masse des Schlittens so präzise bekannt sind, dann zeigt eine elementare Anwendung der Heisenbergschen Unschärferelation, dass der Ort des Weihnachtsmannes zu einem gegebenen Moment nicht exakt zu bestimmen ist. Der Weißbärtige ist ebenso über die Erdoberfläche "verschmiert" wie ein Elektron auf seiner Bahn um den Atomkern. Er kann sich also tatsächlich an mehreren Orten gleichzeitig befinden, wie uns ja auch seit jeher die Erfahrung lehrt. Der Professor führt sogar noch aus, dass aufgrund gewisser relativistischer Formeln der Weihnachtsmann ein manchen Orten zu einem Zeitpunkt ankommen kann, der vor seiner Abfahrt liegt. Aber auch ohne dieses etwas spekulative Detail kann man mit gutem Gewissen sagen: Jawohl, der Weihnachtsmann bringt die Geschenke. Wo sollten sie auch sonst herkommen?


14.12.2011

Türchen 14 - Rezept [Männer werden es lieben ;D]

Keine Kommentare :
Rezept für Weihnachtsgebäck
Zutaten: 
1 Tasse Wasser
1 Tasse Zucker
4 große Eier
2 Tassen getrocknete Früchte
1 Teelöffel Backpulver
1 Teelöffel Salz
1 Tasse brauner Zucker
Saft von einer Zitrone
Nüsse
1 Flasche schottischer Whisky



Öffnen Sie den Whisky und prüfen Sie ihn auf seine Qualität.

Nehmen Sie eine große Schüssel. Versuchen Sie den Whisky erneut! Um sicher zu sein, dass es sich um die beste Qualität handelt, füllen Sie eine Tasse randvoll und trinken sie aus.

Werfen Sie anschließend den elektrischen Mixer an und schlagen Sie eine Tasse voll Butter in der Schüssel schaumig. Fügen Sie einen Teelöffel Zucker hinzu und schlagen Sie weiter.

Stellen Sie sicher, dass der Whisky noch immer o.k. ist! Versuchen Sie eine weitere Tasse. Schalten Sie den Mixer aus. Werfen Sie zwei Eier in die Schüssel und schmeißen Sie die Tasse mit den getrockneten Früchten hinterher. Mixen Sie den Schalter wieder an. Falls Sie die gefrüchteten Trockene zu klebrig werden, lösen Sie sie mit einem Schraubendreher. Schmecken sie das Backpulver ab und prüfen Sie den Whisky auf seine Färbung zu checken. Als nächstes sieben Sie zwei Tassen Salz oder etwas Ähnliches. Was soll's? Prüfen Sie den Whisky!

Nun hacken Sie den Zitronensaft klein und pressen Sie die Nüsse aus. Fügen Sie einen großen Löffel Rizinusöl hinzu und rühren mit dem Zeigefinger kräftig durch.

Löffel vom Zucker oder so. Irgendeinen werden Sie doch in Ihrer Küche finden, verdammt noch mal!

Fetten Sie den Ofen ein. Drehen Sie die Kuchenform auf 350°C. Vergessen Sie nicht, den Schalter abzumixen. Schmeißen Sie die Schüssel aus dem Fenster. Trinken Sie den Rest Whisky und gehen Sie zu Bett.


Ich bin ja mal gespannt, wer das nachbackt. ;D
Viel Spaß dabei. c; ♥